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Bewerbung

Die Bewerbung für den aktuellen Jahrgang endete am 26. August 2016.

Die neue Ausschreibung startet voraussichtlich Mitte Juni 2017. Sie finden hier rechtzeitig alle Infos und Formulare.

Bei Fragen wenden Sie sich an die Projektkoordinatorin Hanna Reifgerst, sie ist telefonisch unter der 0361 789 798 11 sowie per Mail unter reifgerst(at)fat-tv(dot)de zu erreichen.

 

 

Regularien Stand: 31.05.2016

Ich bin ProduzentIn und möchte ein Projekt einreichen. Was muss ich beachten?

Die Ausschreibung richtet sich allein an kleine und mittelständische Unternehmen = KMU (bis max. 250 Beschäftigte und 50 Mio. € Jahresumsatz bzw. 43 Mio. € Bilanzsumme). Der Produzent bestätigt, dass keine Anteile von 25 % oder mehr an einem anderen Unternehmen gehalten werden, es nicht zu 25 % oder mehr von einem anderen Unternehmen bzw. öffentlichen Stellen oder im Besitz mehrerer verbundener Unternehmen bzw. öffentlicher Stellen ist und keine konsolidierte Bilanz erstellt und nicht im Abschluss eines Unternehmens enthalten ist, das eine konsolidierte Bilanz erstellt und damit kein verbundenes Unternehmen ist. Ist Ihre Firma kein KMU, muss bis zum Auswahlworkshop eine Kooperation mit einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen geschlossen werden, das einen wesentlichen Beitrag zum Projekt erbringt (mind. Optionsvertrag, aus dem hervorgeht, inwiefern das KMU am Projekt beteiligt ist).

Mit der Unterschrift auf dem Formular bestätigen Sie, dass es sich bei der einreichenden Firma um ein kleines oder mittelständisches Unternehmen handelt. Der Förderverein behält sich vor, dies nachzuprüfen bzw. einen schriftlichen Nachweis zu fordern.

 

Brauche ich zur Einreichung bereits eine/n AutorIn?

Wünschenswert ist die gemeinsame Einreichung mit einem/einer AutorIn. Sollte aber noch kein/e AutorIn an dem Projekt beteiligt sein, kann er/sie im Laufe der Entwicklung dazu kommen.

 

Ich bin AutorIn und möchte ein Projekt einreichen. Was brauche ich dafür?

AutorInnen können nur zusammen mit ProduzentInnen einreichen, denn nur der/die ProduzentIn ist antragsberechtigt.

 

Welche Formate darf ich einreichen?

Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an nicht-animierte (live-action) Serien für Kinder und Jugendliche. Animierte (Teil-)Sequenzen sind möglich, wenn sie inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht Erzählschwerpunkt sind. Die Ausschreibung ist offen für fiktionale und nicht-fiktionale Formate.

 

Mein Projekt basiert auf einer Vorlage.

Bitte legen Sie dem Antrag einen Nachweis über den Erwerb der Rechte bei (Optionsvertrag).

 

Welche Zielgruppe soll angesprochen werden?

Die gesuchten Projekte sollen sich primär an ein Publikum von 3 bis 12 bzw. 13 bis 25 Jahren richten. Solange der Fokus auf der kindlichen/jugendlichen Zielgruppe liegt, können darüber hinaus auch Erwachsene angesprochen werden.

 

Ich habe bereits Förderung für mein Projekt erhalten.

Zugelassen sind auch Projekte, die bereits gefördert oder im Rahmen einer anderen Maßnahme (Weiterbildung, Wettbewerb etc.) entwickelt wurden. Bitte geben Sie die Historie des Projektes auf dem Bewerbungsformular an. Projekte, bei denen bereits mit der Realisierung begonnen wurde, sind nicht zugelassen.

 

Darf ich mein Projekt wiedereinreichen?

Nein. Projekte, die bereits für die Ausschreibung eines Jahrgangs von FERNSEHEN AUS THÜRINGEN vorgelegt wurden, können nicht noch einmal eingereicht werden.

 

Muss eine vertragliche Regelung zwischen AutorIn und ProduzentIn vorliegen?

Sollte bereits ein/e AutorIn am Projekt beteiligt sein, ist dies in einer Vereinbarung mit dem/der ProduzentIn zu belegen. Zur Antragsstellung genügt eine schriftliche Absichtserklärung, die später durch einen Vertrag ersetzt wird, aber aus der hervorgeht, dass Entwicklung und Realisierung gemeinsam angestrebt werden und wer aktuell über die Verfilmungsrechte verfügt.

 

Ich komme nicht aus Deutschland. Darf ich mich trotzdem bewerben?

Bewerben dürfen sich ausschließlich Firmen mit Sitz oder mindestens einer Niederlassung in Deutschland bzw. Autoren und Produzenten, die in Deutschland leben. Der Geburtsort spielt keine Rolle.

 

Wie erfolgt die Betreuung des Projektes?

Nachdem im Auswahlworkshop im Oktober 2016 bis zu sechs Projekte ausgewählt wurden, bekommt jedes einen Mentor zur Seite gestellt, der die inhaltlich-dramaturgische Entwicklung bis zur Abschlusspräsentation im Juni 2017 betreuen wird. Außerdem bekommt jedes Projekt eine Beratung durch einen Transmedia-Consultant. Diese Arbeit findet in zwei Workshops im April und Juni 2017 in Erfurt statt.

 

An wen richten sich die Workshops?

Der Auswahlworkshop im Oktober 2016 richtet sich an die ProduzentInnen. Zum Arbeitsworkshop im April 2017 sowie dem Abschlussworkshop im Juni 2017 können auch die Autoren anreisen.

                                                                                         

Ist die Teilnahme an den Workshops verbindlich?

Ja.

 

Die Preisgelder sind an eine Realisierung in Thüringen gebunden. Was bedeutet das?

Die sechs ausgewählten Projekte erhalten jeweils 15.000 € zur Entwicklung ihres Serienkonzepts. Dieses Preisgeld muss nicht innerhalb Thüringens ausgegeben werden.
Die 100.000 € Preisgeld für das beste Serienkonzept sind an die Realisierung eines Piloten gebunden. Bei der Erstellung des Piloten sind mindestens 160 % Regionaleffekt in Thüringen zu erbringen. Der Nachweis erfolgt vorab durch eine entsprechende Kalkulation und wird durch Vorlage der finalen Projektabrechnung bestätigt. Außerdem verpflichten sich die ProduzentInnen im Falle einer Förderung durch die Initiative, den überwiegenden Teil der Produktion in Thüringen zu realisieren, wenn es innerhalb von 10 Jahren zu einer Umsetzung des Projektes kommt. Ein entsprechender Kosten- und Finanzierungsplan ist spätestens zum ersten Drehtag vorzulegen. (Beispiel: Bei der Realisierung an zwei Standorten, müssen mindestens 50 % des Gesamtbudgets in Thüringen ausgegeben werden. Bei drei oder mehr Standorten ist der größte Anteil in Thüringen zu erbringen: Bei 3 mind. 34%, bei 4 mind. 26% etc.) Sollte die Produktion der Serie überwiegend in einem anderen Bundesland oder Staat erfolgen, sind die Preisgelder mit der Frist des ersten Drehtages zurück zu zahlen.

 

Was muss ich noch beachten?

Die Ausschreibung des Wettbewerbs erfolgt auf Grundlage von Art. 54 der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission vom 17. Juni 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung „AGVO“). Etwaige Preisgelder werden als Ad-hoc-Beihilfen im Rahmen der AGVO ausgeschüttet. Hierfür ist das Vorliegen aller beihilferechtlichen Voraussetzungen zu prüfen und die Beihilfe innerhalb von 20 Arbeitstagen bei der EU-Kommission anzuzeigen.

Einem Unternehmen, das einer Rückforderungsanordnung aufgrund eines früheren Beschlusses der Kommission zur Feststellung der Unzulässigkeit einer Beihilfe und ihrer Unvereinbarkeit mit dem Binnenmarkt nicht nachgekommen ist, dürfen keine Einzelbeihilfen gewährt werden. Ebenfalls nicht gefördert werden können Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne von Art. 2 Rn. 18 AGVO. Unternehmen, auf die diese Bedingungen zutreffen, können am Wettbewerb FERNSEHEN AUS THÜRINGEN nicht teilnehmen.

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